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562


Name:
Frank Breitbarth und Siegfried Zipprodt (webmaster@tkv-kegeln.de)
Datum:Di 07 Mai 2013 17:37:25 CEST
Betreff:Abschaltung TKV-Gästebuch
 

Werte KegelfreundInnen,

"Im Zusammenhang mit dem Internet bezieht sich der Ausdruck Gästebuch auf eine besondere Form des Hinterlassens von Nachrichten auf einer Webseite, speziell von Kommentaren zur Website oder ihrem Thema." Quelle Wikipedia

Wir, die beiden Webmaster, haben kein Verständnis, dass sich unser Gästebuch wieder zum Diskussionsforum entwickelt hat und beabsichtigen dieses bis auf weiteres außer Betrieb zu nehmen.
Wir schlagen allen Nutzern vor, Ihre Diskussionen in dem vom TKV bereit gestellten und jetzt von Karl-Heinz Jäger betriebenen "Thüringer Sportkeglerforum" fortzusetzen.
Nachrichten, die tatsächlich die Webseite betreffen, oder allgemein interessierende Anfragen bitten wir direkt per Email an uns (webmaster@tkv.kegeln.de) oder an die zuständigen Funktionäre zu senden.
Wir betonen nochmal, das die Außerbetriebnahme ausschließlich dem nicht unerheblichen Aufwand des Betriebs geschuldet ist, und dass wir damit nicht die inhaltliche Diskussion unterbinden, sondern nur dorthin führen wollen wo sie auch hingehört.

"Ein Internetforum (von lat. forum, Marktplatz; engl. Bezeichnungen: internet forum, message board und webboard), auch Diskussionsforum, ist ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen. Die Kommunikation in Foren ist asynchron, das heißt ein Beitrag wird nicht unmittelbar und sofort, sondern zeitversetzt beantwortet. " Quelle Wikipedia

Frank Breitbarth und Siegfried Zipprodt

 
 
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Name:
Heiko Zenker Bad Langensalza (familie.zenker@online.de)
Datum:Di 07 Mai 2013 13:41:39 CEST
Betreff:Top 16 Turnier in Bad Langensalza
 

Liebe Kegelfreunde des ehemaligen und „ursprünglichen“ Top16 Turniers in Bad Langensalza,

vielen Dank erstmal allen Sportfreunden die sich in den vorangegangen Beiträgen für das Top 16 Turnier in Bad Langensalza positiv darüber geäußert haben und versucht haben mich zu unterstützen gegenüber den Auslegungen des TKV.



So, und nun zum sehr geehrten Sportfreund Rolf Thieme,

zuerst möchte ich dich rügen über die Frechheit, eine von mir an dich gerichtete persönliche E-Mail ohne mich vorher zu fragen, jetzt in das öffentliche Netz zu stellen.
Es scheinen dir die Manieren in den tagtäglichen Gefechten abhanden gekommen zu sein!

Zum Thema Erfindung des „Top 16 Turniers in Bad Langensalza“ stehst du nicht nur im lächerlichen Abseits sondern schon hinter der Auslinie.
Hier muss ich dir widersprechen, denn die Erfindung dieses Turniers geschah in meinem Kopf und ausschließlich in meinem Kopf, ohne Zutun eines Sportfreundes in meinem Umfeld oder gar von Dir und es betraf den Kegelsport in Thüringen. Von wegen Erfindung in Funk und Fernsehen!

Deine besagte Kooperation mit dem TKV fand viel später statt, nachdem wir bei uns im Verein darüber gesprochen hatten und die Organisation planten.
Deine Kooperation bestand darin mir Tipps zu geben über die Durchführung, 2 Wanderpokale zu finanzieren und die Jahre danach mit ca. 90 € das Turnier finanziell zu unterstützen bzw. mir die Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit über die TKV- Seite zu ermöglichen.
Ein weitere dankbarer und treuer Sponsor war übrigens die Stadt mit wechselnden Beträgen zwischen 200 und 400 €. Die übrigens, haben keine Ansprüche auf das Turnier angezeigt!!!

Die vorjährige Entscheidung des TKV, uns als ThSV Bad Langensalza (mir) das Top 16 Turnier nicht mehr mitzufinanzieren und es in eigener Regie woanders auszutragen (man kann auch sagen wegzunehmen) empfinde ich heute wie damals als eine bodenlose Frechheit.

Meiner Meinung nach, wäre eine mögliche bessere Lösung gewesen, die Mitfinanzierung zu streichen und sich als TKV einfach zurück zu ziehen aus der Affäre des gescheiterten 200 Kugel-Spielbetriebes in Thüringen.

Aber nein, der TKV wollte sich das mittlerweile erfolgreiche Top 16 Turnier an Land ziehen um den ThSV Bad Langensalza abzustrafen (!) weil hier mit die Drahtzieher der neuen DCU agierten und weil der Wechsel der 1. Mannschaft angekündigt war.
Ich finde diese kollektive Bestrafung des ganzen Kegelvereins Bad Langensalza e.V. (bewirtschaftet die Kegelbahn) und den weiteren ansässigen Vereine der ESV Lok und des KSV Leichtmetall als ein übles Relikt aus alten Zeiten und nicht mehr zeitgemäß, fortschrittlich und als eine Frechheit.
Unser Verein der ThSV, hatte zur damaligen Zeit noch 3 weitere Mannschaften plus 2 Jugendmannschaften im TKV- Spielbetrieb. Kein Wunder das die DCU- Diskussion auf einem hohen Niveau im gesamten Bad Langensalza plus Umfeld weiter ging.

Ich persönlich muss zurückschauend sagen, dass die Wegnahme und die Neuaustragung des Top 16 Turniers mich sehr gekränkt und sehr persönlich verletzt hat und dass der mir schwer gefallene Wechsel meiner Mannschaft zur DCU der nur alleinig richtige Weg war.
So kann und darf der TKV mit angschierten Sportfunktionären und Vereinen nicht umgehen.


Heiko Zenker
- Erfinder des Top 16 Turniers in Bad Langensalza -

 
 
560


Name:
JP (EF/J) (bandit_one@web.de)
Datum:Mo 06 Mai 2013 19:07:38 CEST
Betreff:LEM 2013
 

Gut Holz und Dank an den Ausrichter und Organisator der LEM der Frauen.
Der unbürokratische Tausch von Startplätzen nach einem kurzen Telefonat
am Sonntag und die Veröffentlichung von Änderungen in weniger als 24Std
zeigt, daß der TKV auch mit dem Tempo des Internet Schritt halten kann !!!!!

 
 
559


Name:
Rolf Thieme (info@viademica.de)
Datum:Mo 06 Mai 2013 12:07:30 CEST
Betreff:Durchführung von TKV-Veranstaltungen ab 2012 / 2013
 

Dem vorangegangenem Wirrwarr von Karl-Heinz Jäger habe ich das nachfolgende (angekündigte) Schreiben hinzuzufügen, das Heiko Zenker auf Anfrage und in Abstimmung mit dem TKV-Landesvorstand mit Datum unten übersandt wurde. In diesem Zusammenhang teile ich mit, dass im Thüringer Kegler-Verband - auf der Basis der jährlich eingehenden Bewerbungen - noch immer der Landessportwart bestimmt, in welchen Orten diese oder jene Wettbewerbe zur Austragung gelangen. Von dieser übertragenen Entscheidungsbefugnis hat die Kegelsportanlage Bad Langensalza mehr als 20 Jahre profitiert ohne dass man andernorts skurrile Theateraufführungen zu initiieren wusste. Top-Turniere sind im Übrigen keine Erfindung des ThSV "Drei Türme" Bad Langensalza, sondern sind mir aus Funk und Fernsehen auch aus anderen Sportarten bekannt. Und wer meint, der TKV-Landesvorstand habe ein Turnier "gestohlen" gibt sich insofern der Lächerlichkeit preis, als dass die zur Durchführung notwendigen Daten sowie die mit Heiko Zenker vereinbarte Mitfinanzierung eine vormalige Kooperation voraussetzte.

Verschickt: Fr, 1 Jun 2012 8:04 am
Post an Heiko Zenker vom 1. Juni 2012 __ 08:04 Uhr

Hallo Heiko,

Deinen Antrag auf Durchführung von Veranstaltungen des Thüringer Kegler-Verbandes in Bad Langensalza will ich nicht unbeantwortet lassen. Vor allem auch weil Du so schreibst, als ob in den vergangenen Wochen und Monaten so gar nichts passiert wäre. Und obwohl in einem in Heidelberg (Baden) gegründeten Verein die ersten Kugeln noch nicht gerollt sind, muss ich und nehmen wir aufgrund der bislang veröffentlichten Meldestatistiken zur Teilnahme am Wettspielbetrieb an, dass die frühere Bundesligamannschaft des ThSV "Drei Türme" Bad Langensalza in völlig anderen sportpolitischen Dimensionen schwebt, wie sie Thüringer Kegler-Verband / Deutscher Keglerbund Classic / Deutscher Kegler- und Bowlingbund / Landessportbund Thüringen / Deutscher Olympischer Sportbund sowie die Weltsportverbände Ninepin Bowling Classic, World Ninepin Bowling Association, Federation Internationale de Quilleurs und letztendlich das Internationale Olympische Komitee in ihren Satzungen und Durchführungsbestimmungen für sich verankert haben.

In freier Selbstbestimmung bevorzugen in Zukunft eine Anzahl von maßgeblichen Personen innerhalb des ThSV "Drei Türme" Bad Langensalza einen
außerhalb der genannten Sportorganisationen angesiedelten Wettspielbetrieb, der mit den Interessen der oben genannten Verbände in keiner Weise in Übereinstimmung zu bringen ist. Insofern betrachten wir es als selbstverständlich, dass vom Thüringer Kegler-Verband getragene Veranstaltungen nicht mehr nach Bad Langensalza vergeben werden. Davon ausgeschlossen bleiben, wie schon an Sportfreund Rinaldo Schaller mitgeteilt, die vereinbarte Finanzierung des DKBC-Pokalfinales 2012 sowie – in ergänzender Aufforderung zur üblichen Rechnungslegung - die Mitfinanzierung des noch in der alten Saison ausgetragenen Top-16-Turniers. Situationsbedingt wird eine solche Mitfinanzierung dieses von Euch organisierten Einzelturniers zukünftig entfallen. Zudem teile ich Dir ehrlicherweise mit, dass der TKV-Spielausschuss die Durchführung eines solchen Turniers ab 2013 in eigener Regie und an einem anderen Ort
austragen wird (Langula 120 Wurf / ein anderer Ort 100 und 200 Wurf).

Abschließend darf ich gerade gegenüber Deiner Person meinen Respekt für die in Zeiten eines ungeteilten Kegeldeutschland erlebten Zusammenarbeit
ausdrücken. Diese Wertschätzung betrifft ausdrücklich auch die Sportfreunde Rainer Barwitzky und Rinaldo Schaller. Gerade gegenüber Rainer, mit dem
ich schon in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wettkampfmäßig verbunden war, fällt die Distanzierung ausgerechnet von dieser "Seiner"
Kegelbahn alles andere als leicht.

Mit sportlichen Grüßen und "Gut Holz!"

Rolf Thieme
Thüringer Kegler-Verband
Landessportwart
Telefon 03681.762805

==================================

Antwort von Heiko Zenker selbentags um 20:52 Uhr

danke für deine klaren und unmißverständlichen Worte. Auch an mir sind die Ereignisse der letzten Monate nicht spurlos vorbeigegangen. Zumal die von mir "hingenommene" Entscheidung meiner Mannschaft mit meiner Gegenstimme erfolgte, fällt mir der Weggang vom TKV und DKBC sehr schwer. Ich habe in der Vergangenheit mich rausgehalten aus den ganzen Diskussionen und mich nur auf die Bewirtschaftung der Bahnanalge und um meine Wettkämpfe gekümmert. Trotzdem wollte ich die Verbindung zum TKV weiter aufrecht erhalten und habe ganz absichtlich diese Anfrage gestellt, um meine Loyalität zum Ausdruck zu bringen und mit dem Hintergrund das ja immer noch 3 Mannschaften vom ThSV am TKV Spielbetrieb teilnehmen. Solltes das trotzdem nicht ausreichen um unsere Bahnanlage in eure Planungen einzubringen so tut es mir sehr leid, wird mich andererseits aber auch nicht wirtschaftlich ruinieren. Sehr sehr schade für mich persönlich ist es weiterhin, dass "mein ins Leben gerufene" Top 16 Turnier so nicht weitergeführt werden soll. Aber auch hier wird es konzeptionelle Lösungen geben.

Ich möchte mich auch bei dir für die vergangene Zusammenarbeit bedanken und auch dir meinen aufrichtgen Respekt für deine aufopferungsvolle Arbeit
zollen.

Bis auf weiteres viele Grüße und "Gut Holz" Heiko

 
 
558


Name:
Karl-Heinz Jäger (k-h.jaeger@nexgo.de)
Datum:So 05 Mai 2013 23:25:04 CEST
Betreff:zum Beitrag 256
 

Auszug aus Beitrag 256

"Nach meiner Auffassung und gemäß der aktenkundigen Beschlusslage sind die Kegelsportanlagen in Bad Langensalza und Mühlhausen aus gegenwärtiger Sicht nicht für die Durchführung von TKV-Wettbewerben geeignet, es sei denn, Spiel- und Sportausschuss fassen mehrheitlich anderslautende Beschlüsse."

Wo kann dieser aktenkundige Beschluss nachgelesen werden?

Der Stadtverein Bad Langensalza als Betreiber dieser Sportstätte und Erfinder und Initiator der Veranstaltung =TOP-16-Turnier= in Thüringen hat aber rein gar nichts mit der Entscheidung, wo eine Mannschaft aus einem Club aus Bad Langensalza in welchem Verband mit angeschlossenem Ligensystem spielt, aber auch nur annähernd zu tun. Das Ganze dann in Person Heiko Zenker als Mitglied eben des ThSV "Drei Türme" Bad Langensalza abzuwälzen, entbehrt doch in erheblichen Maße einer Schädigung der hervorragenden Arbeit des Vorstandes des KV Bad Langensalza, in eben diesem Gremium er seine Vorstandsschaft ausübt.

Es sollte doch in einer gepredigten Demokratie eine solche Diskriminierung, ausgesprochen von hochrangigen Amtsinhaber, nicht wirklich mehr geben.

Anmerkung zu Beitrag 249

Thomas hat Recht. Aufwandsentschädigungen haben einen festen Bestand im TKV. Egal in welcher Größenordnung. Und es gibt die vierstellige Zahl dabei wirklich. Auch sein überemotionales Verhalten seiner Worte in eben diesem Beitrag hat er richtig gestellt, und offen nach Außen dargelegt.

Mir fehlt sicher ein so begabter Souffleur um Beiträge in einer Form wo vier, fünf Sätze zum Thema auch ausreichend die momentane Situation im Thüringer Kegelsport mit den einseitigen verwerflichen Disputen nachhaltig verständlich erklärbar für Jedermann nachvollziehbar wäre.

Gruß an alle Keglerinnen und Kegler,
und viel Erfolg bei ihren abstehenden Aufgaben.

Karl-Heinz Jäger

 
 
557


Name:
Steffen (Heike.Krauss@t-online.de)
Datum:So 05 Mai 2013 19:48:22 CEST
Betreff:Top 16
 


Nochmal eine Meinung zu den Top 16 Turnier.
Das Turnier war zweifelsfrei eine Erfindung von Bad Langensalza! Da ich selbst Teilnehmer beim 1. Turnier in Bad Langensalza war, kann ich auch sagen, es war immer gut organisiert und eine gelungene Veranstaltung.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass dieses Turnier den TKV gar nicht recht war. Man sah es als Gegenturnier für die Landeseinzelmeisterschaft und wollte es gar nicht haben.
Jetzt wo dieses Turnier sich einen gute Namen hat erspielt, will sich der TKV damit schmücken? Warum wurde es von Langensalza nach Saalfeld verlegt? Weil Langensalza in der DCU spielt?
Hat der TKV überhaupt das Recht dazu? Will man sich im TKV mit den Verdienst der Anderen schmücken? Oder möchte da jemand einen Verein bessere Einnahmen ermöglichen (Sorry ihr Saalfelder Kegler)? Man sieht es gibt sehr viele Fragen. Ich hoffe, dass vielleicht auch mal einer Stellung dazu nimmt!!!

Die Top 16 sind in meinem Augen die ware Einzelmeisterschaft, weil da die Besten spielen.

Lieber Jan, do solltest doch etwas vorsichtig mit deinen Äußerungen sein. Auch du hast nicht immer Recht und kannst allen deine Meinung aufzwingen.

Zu den Aufwandsentschädigungennur soviel, 4- stellige Entschädigungen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und bin mir auch fast sicher, dass solche Beträge wirklich nur Spekulationen sind.

Nach meiner Meinung sind Einsparungen jedenfalls noch mehr drin.
Warum braucht man bei Erwachsenen überhaupt noch Auswahlmannschaften? Im Nachwuchbereich bis zu den U23 sehe ich das noch ein. Schließlich soll der Nachwuchs noch einige Ziele haben und ausbauen können. Welche Sinn machen Länderspiele bei den Herren und Damen (Thüringen gegen Sachsen oder Bayern usw)? Außer teuere Fahrkosten, Übernachtungen, Aufwandsentschädigungen für Trainer, Funktionäre, Schiedsrichter usw. und so fort. Es werden doch meist eh nur die Selben eingeladen, egal wie gut wer wo spielt.

So nun Schluß für heute. Bin ja neugierig, ob sich auch ein Funktionär mal zu meinen Fragen äußert.


Allen immer Gut Holz, egal in welchen Verband er spielt.

 
 
556


Name:
Rolf Thieme (info@viademica.de)
Datum:So 05 Mai 2013 12:49:26 CEST
Betreff:Halb- und Unwahrheiten über die Verbandsarbeit
 

Liebe Sportfreunde,

der Gästebuchschreiber Thomas Hertel ist in mehrfacher Hinsicht ein mutiger Mann. So behauptet er im Eintrag 549 im Brustton des Allwissenden, "einige der Funktionäre und einige Trainer gönnen sich teilweise hohe 4-stellige Aufwandsentschädigungen". Die ungenannt bleibenden Betroffenen, inkl. die seit 1991 im wechselnden Einsatz befindlichen Rechnungsprüfer, sind freilich über die tatsächlichen sprich satzungsgemäßen Fakten ebenso informiert wie all jene Verantwortlichen, die schon einmal TKV-Veranstaltungen durchgeführt und abgerechnet haben. Leider handelt es sich bei den Hertelschen Behauptungen nicht um einen wegen massiver Unwissenheit verzeihlichen Ausrutscher. Vielmehr wirft der Schreiber speziell diesen Fehdehandschuh schon zum zweiten Mal, wahrscheinlich in der Annahme, dass sich an den Westen der Beschuldigten die unvermeidbaren hässlichen Flecken auch mittels Gegenrede so einfach nicht auswaschen lassen. Allgemein darf man gespannt sein, wie die Dachorganisation des Landessportbundes auf derart eklatante Vorwürfe reagiert, denn die in aller Öffentlichkeit vorgetragenen Anschuldigungen bergen in sich den Sprengsatz zu weiteren Auseinandersetzungen.

Im Schatten eines mächtigen Buchenwaldes haut Thomas Hertel ohne Holzfällerprüfung in weiteren Kerben herum. Sowohl zu Fragen der Schiedsrichtereinsätze als auch in den beschlossenen Regularien der Vergabe von Wettbewerben innerhalb unseres Sportverbandes kennt er sich nämlich nur vom Hörensagen aus und meint, mit TKV-Jugendtrainer Jan Koschinsky ein in diesen Details wehrloses Opfer gefunden zu haben. Mit einer beispielsweise an mich gerichteten Anfrage hätte ich ihm dargelegt, dass Schiedsrichtereinsätze in der Verbandsliga 200 Wurf bislang hauptsächlich gefordert werden, weil der Spielausschuss auch auf diesem Teilgebiet die gleichberechtigte Stellung der beiden Verbandsligen dokumentieren und einem etwaigen Diskriminierungsvorwurf ausweichen wollte. Wenn nun, wie auch aus anderen Beiträgen erkennbar, der Einsatz von Schiedsrichtern nicht mehr gewünscht wird oder man diesen aus monetären Gründen strikt ablehnt, dürfte auch der am 20. Juli 2013 beschließende Sportausschuss keine anderen Einwände finden oder diese auf den Hinweis beschränken, dass sich die in der Verbandsliga 200 Wurf zusammengeschlossenen Mannschaften zum "Nichteinsatz von Schiedsrichtern" ausdrücklich bekennen und sich dadurch in keiner Weise diskriminiert fühlen.

Null Recherche also in Sachen Schiedsrichtereinsätze und noch weniger Ahnung bezüglich der Vergaberegularien für TKV-Wettbewerbe – die Hertelschen Halb- und Unwahrheiten nehmen kein Ende. Hätte er sich nämlich entweder wieder bei mir oder wegen des fehlenden Vertrauens bei ThSV-Organisator Heiko Zenker erkundigt, so wäre ihm ein Schreiben vom 1. Juni 2012 in die Hände gefallen, das ich auf Vorstandsbeschluss um genau 8:04 Uhr an eben Heiko Zenker versandt habe. In diesem heißt es u.a.: "In freier Selbstbestimmung bevorzugen in Zukunft eine Anzahl von maßgeblichen Personen innerhalb des ThSV "Drei Türme" Bad Langensalza einen außerhalb der genannten Sportorganisationen angesiedelten Wettspielbetrieb, der mit den Interessen der oben genannten Verbände in keiner Weise in Übereinstimmung zu bringen ist. Insofern betrachten wir es als selbstverständlich, dass vom Thüringer Kegler-Verband getragene Veranstaltungen nicht mehr in Bad Langensalza ausgetragen werden." Logisch, dass davon auch das Top-16-Turnier betroffen war und ist, denn Datenbestand und Mitfinanzierung sind über TKV-Strukturen abgewickelt worden. (Den vollständigen Wortlaut werde ich zur allgemeinen Kenntnisnahme in Kürze veröffentlichen, momentan liegt mir nur noch eine erst zu digitalisierende Druckfassung vor.) Doch damit nicht genug. Thomas Hertel mutmaßt in völliger Unkenntnis der Planungsabläufe das absolut abwegige Vorhaben, dem Mitglied SV 1899 Vieselbach keine weiteren Sportveranstaltungen übertragen zu wollen. In einem persönlichen Gespräch mit Clubleiter Manfred Giebel habe ich diese unterstellte Annahme ins Reich der bösen Phantasie verbannt und seitens des Landesvorstandes bekräftigt, dass bezüglich der Austragung von Sportveranstaltungen auf vom DKB zugelassenen Bundesbahnen keinerlei Einschränkungen bezüglich anderer kegelsportlicher Vereinsstrukturen bestehen oder mit diversen Beitragsaufkommen, wie von Jan Koschinsky fälschlicherweise konstruiert und verbreitet, verbunden sind. In diesem Zusammenhang darf ich zudem TKV-Staffelkoordinator Siegfried Zipprodt korrigieren, der bislang in die jährliche Vergabe der Wettbewerbe jedenfalls nicht unmittelbar eingebunden war: Nach meiner Auffassung und gemäß der aktenkundigen Beschlusslage sind die Kegelsportanlagen in Bad Langensalza und Mühlhausen aus gegenwärtiger Sicht nicht für die Durchführung von TKV-Wettbewerben geeignet, es sei denn, Spiel- und Sportausschuss fassen mehrheitlich anderslautende Beschlüsse.

Abschließend letzte Bemerkungen zum kläglichen Versuch, unseren jugendlichen Keglernachwuchs in diverse Auseinandersetzungen hineinzuziehen und in bestimmter Weise zu instrumentalisieren. Der Thüringer Kegler-Verband investiert einen erheblichen Teil seiner Finanzmittel in die Kinder- und Jugendarbeit und will diese fundamentale Aufgabe auch zukünftig erfüllen. Ungeachtet dessen gelten die von Hans-Jürgen Marek im Beitrag 553 beschriebenen Regeln zur Sportordnung. Im Vergleich der Beiträge zwischen Hans-Jürgen Marek und Thomas Hertel fällt wiederum die schlechte oder unterlassene Recherche des Thomas Hertel auf, die man aber zur Beurteilung des Falles dringend benötigt. Während Thüringens verdientester Schiedsrichter die mehr als zweimonatige Vorgeschichte nicht zu erzählen vergisst, wurde das insgesamt bedauerliche Geschehen durch Thomas Hertel in unzulässiger Weise verkürzt. Dass der Spieler schon seit Januar 2013 ohne Versicherungsschutz auf TKV-Veranstaltungen unterwegs war, sei als weiteres Faktum hinzugefügt.

Mit sportlichen Grüßen und GUT HOLZ in alle Ligen und Klassen !


Rolf Thieme, Landessportwart

 
 
555


Name:
Matthias , Märten (maerten.matthias@web.de)
Datum:Sa 04 Mai 2013 12:38:19 CEST
Betreff:Pressewart-Berichte
 

Hallo! Warum wurden seit Januar 2013 (BR Wutha-Verbandsliga) keine weiteren Artikel veröffentlicht? Ist etwa nichts mehr passiert ? Wir haben jetzt schon Monat Mai. Weiterhin Gut Holz M.M.

 
 
554


Name:
Thomas Hertel (thomashertel25@aol.com)
Datum:Do 02 Mai 2013 22:22:14 CEST
Betreff:Daniel Müller
 

Guten Abend Siegfried,

ja ich muß zugeben, es sind einige Emotionen bei mir im Spiel. Aber wenn du die letzten Jahre objektiv verfolgt hast (ich weiß, dass du sehr objektiv sein kannst), kannst du vielleicht auch verstehen warum. Aber zum Glück ist das bald Geschichte für mich.

Ich möchte dich aber doch gern einmal aufklären über den Fall Müller, denn ich denke du weißt nicht wirklich, wie der gesamte Ablauf war. Am 09. April wurde per E-Mail in der Geschäftsstelle u.a. die betreffende Jugendmarke bestellt. Anschließend wurde der Eingang noch einmal telefonisch abgefragt und bestätigt. Da wurde aber auch mitgeteilt, dass in der Geschäftsstelle wohl keine Marken sind. Diese hat Rolf Schubert alle unter Verwahrung und der ist im Urlaub. Am 15.04. wurde von Rolf Schubert telefonisch bestätigt, dass die Marke umgehend per Post abgesendet wird. Es wurde auch noch einmal die Dringlichkeit explizit dargelegt. Am 22.04. war immer noch keine Marke angekommen. Rolf Schubert wurde angerufen und sagte, dass der Brief zurückgekommen sei und nicht zugestellt werden konnte, was bei ausreichender Frankierung und richtiger Adressierung sehr eigenartig ist. Aber egal. Mit Poststempel 23.04. wurde die Marke abgesendet und ist auch angekommen. Aber zu spät, wie wir ja wissen. Selbst Rolf Schubert sagte, dass man das unbürokratisch lösen wird, was aber leider nicht geschehen ist. Ich lasse den ganzen Vorgang aufgrund meiner Emotionen jetzt einmal unkommentiert.

Ein paar Sätze noch zum Punkt "abstrafen". Du schreibst, dass selbst Bad Langensalza und wir Meisterschaften o.ä. ausrichten könnten, würden wir uns bewerben. Dann verstehe ich nicht, warum den Langensalzaern das Top 16 Turnier weggenommen wurde. Ist doch etwas dran, was Jan in Bezug auf die Beiträge geschrieben? Die Gründe würden mich und auch die Sportfreunde von Bad Langensalza mal interessieren. Im Übrigen war das Abstrafen darauf bezogen, dass weitere Bewerbungen von Vieselbach wohl in Zukunft nicht berücksichtigt werden.

Was das Thema Geld betrifft, kann ich dir gern per E-Mail ausführen, was ich meine. Man kann über jeden Menschen seine Meinung haben. Aber ich möchte einmal einen Denkansatz geben. Die Arbeitsgruppe der DCU Thüringen bekommt keine Aufwandsentschädigungen und hat in einem Jahr wirklich ehrenamtlich eine Menge auf die Beine gestellt. Davor kann man auch als objektiver Betrachter einmal den Hut ziehen. Und nach meinen Informationen hat die DCU Thüringen nach der Saison wieder einen guten Zulauf. Das selbst Pößneck den Wechsel wagt, hätten sicher viele nicht erwartet. Und dafür müssen sie auch viel Kritik einstecken. Aber ich lasse das Thema jetzt. Ich denke, vieles erfährst du leider gar nicht.

Schönen Abend.

 
 
553


Name:
Hans-Jürgen Marek (hjmarek@t-online.de)
Datum:Do 02 Mai 2013 21:42:58 CEST
Betreff:Beitrag Thomas Hertel zu Daniel Müller LEM U 18 m
 

Hallo Spk. Hertel, es ist traurig, wenn man Sachen in der Öffentlichkeit verbreitet, die jeglicher Grundlage entsprechen! Ich möchte in diesem Fall die Sache mal richtig stellen.
Bei der Passkontrolle durch den Schiedsrichter wurde festgestellt, das bei dem besagten Spk. die Beitragsmarke fehlt. Wir schreiben den Monat April! Der Verantwortliche vom TKV wollte dem Spieler keine Starterlaubnis erteilen, der verantwortliche Schiedsrichter wollte das Startrecht genehmigen. Da zwei Meinungen aufeinander prallten, setzte sich der Schiedsrichter mit mir in Verbindung und ich habe ihm erklärt, das der Spk. Müller starten kann, nach SPO B 3.2 ist das möglich, aber innerhalb von 6 Tagen muß der gültige Spielerpass beim Verantwortlichen des TKV, mit Rückporto, vorlegt werden. Wird die Frist nicht eingehalten, wird das erzielte Ergebnis gestrichen. Auf Grund dieser Aussage erhielt Spk. Müller die Starterlaubnis. Au aus diesem Anlass habe ich das Protokoll vom letzten Spieltag der VBL U 18 m, das Spiel 5007 in Erfurt, angesehen und festgestellt, das dieser Spieler auch an diesem Spieltag keine Beitragsmarkes in seinem Spielerpass hatte.
Der verantwortliche Schiedsrichter erteilte dem Spk. Müller die Erlaubnis, machte auf dem Spielbericht und dem Schiedsrichterprotokoll den Vermerk, das die Beitragsmarke fehlt. Hier hätte der Staffelleiter der U 18 reagieren müssen und den gültigen Spielerpass anfordern müssen. Da das nicht geschah, ist das erzielte Ergebnis von Erfurt, vom Spk. Müller, ungültig und die Tageswertung hätte neu erstellt werden müssen. Leider ist das nicht passiert und somit erschien der Spk. Müller, fast zwei Monate später, wiederum ohne Beitragsmarke, zur LEM. Und so ein Verhalten ist vom Spk. Müller nicht in Ordnung und demzufolge berechtigt von der LEM gestrichen zu werden.
Wir haben eine Sportordnung und die muss von den Spielern eingehalten werden und das ist unter anderem auch Aufgabe der Schiedsrichter diese durchzusetzen, Unkenntnisse schützen nicht vor Strafe!!
Noch ein Satz zu den Schiedsrichtereinsätzen, wenn wir sie ab den VBL-igen abschaffen würden, wäre ein Schritt zurück. Die Auswertung der Schiedsricherprotokolle von jedem Punktspiel der BL und VBL sprechen über die Verstöße eine andere Sprache, wie es in einigen Beiträgen aus Unkenntnissen dargestellt wird!
Mit sportlichem Gruß HJM

 
 


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